Sie sind hier

Twilight

Bis(s) zum Morgengrauen

Eine Liebesgeschichte der ungewöhnlichen Art: Teenager Bella verliebt sich in den geheimnisvollen Vampir Edward...

 

Wenn Liebe dich unsterblich macht,

wie lange willst du leben?

 

Diese Frage stellt sich vielleicht jeder, der die Story kennt, die sich um die die neugierige Isabella „Bella“ Swan und den geheimnisvollen Edward Cullan rankt. Stephenie Meyer veröffentlichte diese im Jahr 2005 als ihren Debüt-Bestseller, und im Januar dieses Jahres konnten wir sie auch endlich in deutschen Kinos miterleben.

"Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen" heißt dieser Film, der mehr als eine Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern ist.

Bella Swan (Kristen Steward) lebte ihr bisheriges siebzehnjähriges Leben gemeinsam mit ihrer Mutter Renée (Sarah Clarke) in Phoenix, Arizona. Doch als diese wieder heiratet entscheidet sie sich, zu ihrem Vater ins kleine verregnete Forks im US-Bundesstaat Washington zu ziehen. Nach ihrer Ankunft im selbst gewählten Exil ist sie sich selber schon nicht mehr sicher, ob sie das wirklich will, doch sie findet schnell neue Freunde in der dortigen Schule…und vielleicht auch Feinde?

Der mysteriöse Edward Cullen (Robert Pattinson) und seine Familie, zwei Brüder und zwei Schwestern, allesamt von Dr. Cullen und seiner Frau adoptiert. Im Allgemeinen bleiben die Cullens unter sich, aber in der Schule stört sich niemand daran.

Doch schon am ersten Tag als sie in der Biologiestunde neben Edward sitzen muss, zeigt sich dieser ihr gegenüber feindselig auch wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Reim darauf machen kann.

Nach einigen Tagen stellt Edward sich ihr dann auf einmal freundlich vor. Bella, die vom ersten Moment an fasziniert von seiner gesamten Erscheinung war, ist gerade dabei, sich mit ihm anzufreunden, als er ihr sagt, dass sie das lieber nicht tun sollte, doch sie lässt sich nicht so einfach abspeisen.

Schon gar nicht, als er sie auf fast unmögliche Art und Weise auf dem Schulparkplatz davor bewahrt, zwischen zwei Autos zerquetscht zu werden, und das obwohl er am anderen Ende des Parkplatzes stand.

Bei einem Ausflug an den Strand von La Push, einem Nationalpark direkt an der Westküste trifft Bella Jacob, den Sohn eines Freundes ihres Vaters bei den Quileuten, die Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner sind. Jacob berichtet ihr von einer Legende seines Stammes, die besagt, dass sein Urgroßvater einst mit den „Blutsaugern“ einen Pakt geschlossen hat, und sie sich seitdem aus dem Weg gehen.

Bella wittert eine Verbindung zu den Cullens spätestens, als Edward sie in der nahen Stadt Port Angeles vor einigen Jugendlichen rettet, die ihr in einer dunklen Gasse aufgelauert hatten.

Die blasse Haut aller Cullans, die geschmeidigen Bewegungen und schönen Körper, die Tatsache, dass sie nie etwas Essen, nie in die Sonne gehen und noch viel mehr verhärtet in Bella schließlich eine Ahnung, mit der sie Edward schließlich konfrontiert: er ist ein Vampir!

Und sie hat sich hoffnungslos in diesen Vampir verliebt.

In den folgenden Wochen verbringt sie mehr Zeit mit Edward und seiner Vampir-Familie, als mit ihren anderen Freunden. Und auch, wenn Edward sie stets warnt, dass es ihr eine große Beherrschung kostet, seiner Natur zu widerstreben und sie nicht zu beißen, hat sie keine Angst. Denn die Cullans sind die „Vegetarier“ unter den Vampiren, sie trinken nur tierisches Blut.

Aber Bella fühlt sich sicher bei Edward und seiner Familie, auch als auf einmal drei andere Vampire in der Stadt auftauchen. Einer von ihnen, James, erklärt es sich zur Aufgabe, Bella zu jagen und zu töten, so dass sie mit Edwards Geschwistern Alice (Ashley Greene) und Jasper (Jackson Rathbone) nach Phoenix flüchtet. Doch James findet sie auch dort und meint seinen Blutdurst endlich an ihr stillen zu können…

Die Regisseurin von „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“ Catherine Hardwicke ist noch ein richtiger Neuling in Hollywood. Nur vier Filme drehte sie bisher, darunter ist „Dreizehn“ aus dem Jahr 2003 wahrscheinlich der bekannteste.

Die Schauspieler der beiden Hauptcharaktere sind dabei gar keine so unbeschriebenen Blätter. Robert Pattinson kennen wir vor allem aus „Harry Potter und der Feuerkelch“ (2005), wo er den charmanten Cedric Diggory spielt, aber auch aus „Die Nibelungen – Der Fluch des Drachen“ von 2004.

Kristen Steward sahen wir 2003 in „Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss“ als Kristen Tilson oder 2004 in „Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen!“ als Maddy. Ihre Filmographie ist sogar noch ein wenig länger als die ihres Partners.

Die Umsetzung des Stoffes aus Stephenie Meyers Bestseller in ein Drehbuch und schließlich auf die Filmleinwand ist der Regisseurin und den Schauspielern gut gelungen. Wie immer gibt es hier natürlich einige Änderungen, so dass die Chronologie und die Schauplätze ein wenig verändert wurden, einige weinige Passagen wurden auch gänzlich außen vor gelassen. Doch dem Verstehen der Geschichte und dem Spaß beim Anschauen des Filmes tut dies keinen Abbruch. Bei mir eine glatte 9 von 10 Punkten!

Kategorie: 

Neuen Kommentar schreiben