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Was macht eigentlich...

Richard Dean Anderson?

Bekannt aus drei verschiedenen Serien, für Fans natürlich aus Stargate: Kommando SG-1, ist er bereits ein Veteran unter den Schauspielern. Doch was macht er heute? Genau, er kommt zur FedCon!
Seinen eigenen Traum Profi-Eishockeyspieler zu werden, musste sich Richard Dean Anderson bereits früh wieder aus dem Kopf schlagen. Nachdem er sich beide Arme gebrochen hatte, musste sich der geborene US-Amerikaner nach einer anderen, großen Karriere umschauen. Der Versuch Jazzmusiker zu werden, scheiterte ebenfalls. Aus diesem Grund besuchte er zunächst die Ohio University, später die St. Cloud State University um seine Ausbildung zum Schauspieler zu absolvieren. Bevor er jedoch einen Abschluss erreichen konnte, brach er das Studium ab.
Gemeinsam mit einem Freund begann er mit dem Rad quer durch die Staaten zu reisen, zog mehrmals um und arbeitet als Musiker und Straßenmime. Seiner eigenen Auskunft nach war es die schönste Zeit seines Lebens.
 
Richard Dean Anderson
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Doch die sollte schnell vorbei sein, als er seine erste Rolle in der Serie General Hospital als Dr. Jeff Webber bekam. Diese verkörperte er ganze fünf Jahre, es folgten weitere Rollen in verschiedenen Serien, den großen Durchbruch schaffte er damit aber nicht. Erst 1985, als er für die Rolle eines Multitalents gecastet wurde, sollte er eine Weltberühmtheit werden.
Als MacGyver in der gleichnamigen Serie wurde Richard Dean Anderson weltweit bekannt und gründete sogar seine eigene Produktionsfirma. Nachdem die Serie nach über sieben Jahren abgesetzt wurde, produzierte er unter eigener Führung zwei weitere MacGyver-Filme, zudem hat er die Titelmelodie damals selbst komponiert.
 
Für alle Stargate Fans ist er aber als jemand ganz anderes bekannt: Jack O’Neill, der in seiner Karriere als Soldat der United States Air Force mehrmals befördert wurde. Diese Figur verkörperte er in zehn Jahren Stargate: Kommando SG-1, den zwei zugehörigen Filmen und hatte Gastauftritte in den beiden Spin-Offs Stargate: Atlantis, sowie Stargate: Universe. Allerdings verließ er in der vorletzten Staffel von Stargate: Kommando SG-1, um mehr Zeit für seine Familie zu haben, kehrte aber für weitere Auftritte zeitweise zurück. Seine Rolle General O’Neill, die zunächst die Führung über das Stargate Kommando übernommen hatte, wurde dafür umgeschrieben und somit in das Pentagon abkommandiert.
Wegen seiner langjährigen Treue gegenüber dem Stargate Franchise und der Verkörperung eines Soldaten wurde er 2004 von der United States Air Force ehrenhalber zum Brigadier General ernannt.
 
 
Richard Dean Anderson mit seinen Fans
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Doch was wurde nun aus ihm?
 
Aus privaten Gründen hatte er sich bereits aus Stargate zurückgezogen, daher folgten 2011 nur noch zwei Gastrollen, die insgesamt fünf Episoden von Fairly Legal und Raising Hope umfassen.
Doch Fans können sich derweil auf etwas ganz anderes freuen. Der Veteran ist zwar nicht mehr oft in neuen Produktionen zu sehen, doch nachdem er bereits letztes Jahr die FedCon in Deutschland besucht hatte, lockt es ihn dieses Jahr wieder zurück. Zusammen mit seinen Kollegen Teryl Rothery (Dr. Janet Fraiser, Stargate: Kommando SG-1), Joe Flanigan (Lt. Colonel John Sheppard, Stargate: Atlantis), Erick Avari (Kasuf, Stargate: Kommando SG-1) und Kavan Smith (Evan Lorne, Stargate: Atlantis) wird er vom 17. Bis 20. Mai 2012 im Maritim Hotel Düsseldorf zu sehen sein.
 
Auf der offiziellen Homepage können bereits Wochenend-, Gold- und Helfertickets geordert werden. Wer nur wenige Tage die Convention besuchen will muss sich noch bis März gedulden.
Bilder von Richard Dean Anderson auf der letzten FedCon findet ihr hier
Eine Übersicht zu weiteren Bildern der FedCon XX gibt es hier.

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