Vorgeschichte

Wie alles begann – Die Kurzversion
 
Wir schreiben das Jahr 1995, als das Militär ein längst vergessenes Artefakt aus Ägypten erneut untersuchen lässt. Dr. Daniel Jackson, der bisher für seine Verschwörungstheorien rund um Pyramiden und Aliens nur belächelt wurde, bringt hier jedoch den ausschlaggebenden Hinweis zur Funktion des gigantischen Metallrings: Die rätselhaften Symbole auf dem Ring entpuppen sich als Koordinaten für andere dieser Vorrichtungen. Zusammen bilden diese Stargates ein Netzwerk, das sich durch die ganze Galaxie zieht und tausende Welten durch Wurmlöcher miteinander verbindet.
Doch so groß die Freude und der Forscherdrang zu Beginn sind, so stellen die Menschen schnell eines fest: Sie sind nicht alleine und im Gegensatz zu manchen Völkern wirken sie recht primitiv.
 
Dennoch gründen die Vereinigten Staaten von Amerika das Stargate Programm, welches Teams aus Soldaten und Forschern aussenden, die neue Welten betreten, Freundschaften schließen und neue Technologien mitbringen. Genauso oft treffen sie aber auch auf Feinde.
Vor allem die Goa’uld, Larven, die sich in menschliche Wirtskörper einnisten und dessen Kontrolle übernehmen, werden schnell zum Erzfeind der Menschen. Sie hatten bereits in der Vergangenheit, zur Zeit der ägyptischen Hochkultur, diese versklavt und sich selbst als Gottheiten dargestellt. Ihre Diener, die ebenfalls Larven in sich trugen, die jedoch nicht ausgereift sind, nennen sich selbst Jaffa.
Im Kampf gegen die Goa’uld haben die Menschen jedoch zwei große Verbündete gewinnen können. Einerseits die Tok’ra, ehemalige Goa’uld, die sich aber vor Urzeiten gegen ihr eignes Volk gewandt haben und im Untergrund gegen diese kämpfen; andererseits die Asgard, ein altes und weitentwickeltes Volk, das den Menschen oft mit Rat zur Seite steht. Ihre Erscheinungsform ähnelt sehr der Darstellung des kleinen grünen (hier eigentlich rosafarbenen) Männchens. 
 
Je weiter die Zeit voranschritt, desto mehr erforschten die Menschen auch die Vergangenheit. Speziell gemeint waren hier die Antiker. Diese lebten einst mit den Ori, eine verwandte Rasse, zusammen, flüchteten jedoch in die Milchstraße, als sie immer häufiger Konflikte mit diesen austragen mussten. Beide sind nicht nur in Evolution, sondern auch technischen vielen anderen Völkern überlegen. Nicht zuletzt gelten die Antiker als Erbauer der Stargates und setzten sich damit für das Wohl vieler Fremden ein.
In ihrer neuen Heimat ließen sie sich auf verschiedenen Planeten nieder, unter anderem Dakara, erste Siedlungsstätte der Antiker und später heiliger Ort der Jaffa, und Terra, die heutige Heimat der Menschen. Als jedoch eine Seuche ausbrach, brach der größte Teil des Volkes in die Pegasus-Galaxie mit der fliegenden Stadt Atlantis auf. Dort entwickelte sich nach ihrer Ankunft ihr neuster Feind, die Wraith. Diese ernähren sich von den dort heimischen Menschen, in dem sie diesen die Lebenskraft aussaugen und begannen gegen die Antiker zu kämpfen, da diese die Völker beschützen wollten.
Der Krieg schien aber aussichtslos, so dass die Antiker wieder auf Terra flüchteten und Atlantis zurückließen. Sie blieben nach der Flucht entweder unter ihrer neuen Familie, der Menschheit, oder stiegen in eine neue Bewusstseinsebene auf, in der sie noch heute als Energiewesen existieren.
Ihr Gegenparts, die Wraith fielen in eine Art Winterschlaf, nur wenige blieben wach, um die Raumschiffe zu warten; die Ori unterwarfen einen Planet nach dem anderen und vernichteten alle Unbeugsamen.
 
Nach nunmehr 15 Jahren entschlossen sich die Menschen gemeinsam mit den meisten Rassen in der Milchstraße ein neues Projekt des Friedens zu schließen: Eonata. Eine verlassene antike Stadt, die zukünftig für alle als gemeinsamer Handelsposten dienen sollte. Es wurden Delegationen ausgesandt, gemeinsame Teams für Missionen zusammengestellt, doch eine Mordserie erschütterte die Stadt.
Letztendlich hatte es eine Untergrundbewegung geschafft, die Bemühungen von mehreren Jahren zunichte zu machen, Eonata war offiziell gescheitert.
Seit dem ist alles zum alten zurückgekehrt: Die Menschen hatten ein Bündnis mit den Tok’ra, Asgard, sowie einigen Antikern, die wieder in ihre menschlichen Körper zurückgekehrt waren, und anderen Völkern geschlossen. Zusammen kämpfen sie gegen die Goa’uld, später auch gegen die Ori, die in die Milchstraße eingefallen waren.
 
 
 
Die Vor-Vorgeschichte
 
Unsere Geschichte beginnt vor langer, langer Zeit: Als die Menschheit noch in ihren Kinderschuhen steckte, bekriegten sich in der Milchstraße und anderen Galaxien bereits hochentwickelte Zivilisationen. Darunter befand sich auch eine Rasse, die sich selbst als Goa’uld bezeichnete. Diese Larven nisteten sich im menschlichen Körper ein und übernahmen letztendlich die Kontrolle. Ein Teil dieser Goa’uld machte es sich schließlich zur Aufgabe alle anderen Zivilisationen in der Milchstraße zu versklaven und für sich arbeiten zu lassen. So bauten sie sich über Jahrtausende ein riesiges Imperium auf, setzten kleine Gruppen Menschen auf anderen Planeten aus und versklavten diese dann. Das ganze diente einem großen Zweck: Dem Abbau von Naquadah, der Energiequelle für ihre Technologie, sowie zum Bau von Schiffen und Waffen.
Eine Splittergruppe wandte sich jedoch gegen diese Lords, besonders gegen ihren Anführer Ra, woher auch der Name Tok’ra (Gegen Ra) herrührte. Sie lebten vor allem im Untergrund und führten kleiner Anschläge aus, die jedoch mit wachsender Anhängerzahl, verbesserter Organisation und technischen Möglichkeiten immer ausgefeilter wurden.
 
Doch nicht genug, der Beginn eines friedlichen Zusammenlebens zweier Völker reichte noch viel weiter zurück. Die Antiker, ein weit entwickelte Zivilisation, flüchtete sich nach einem Krieg in der Pegasus-Galaxie auf die Erde. Dort halfen sie den Ureinwohnern und bewirkten einen enormen Entwicklungsschub. Während also ein Teil den Rest ihres Lebens auf der Erde verbrachten, gelang es einem weiteren aufzusteigen. Dieser Prozess benötigt langes Training, sowie mentale Stärke, da man seinen physischen Körper verlässt und weiterhin als pure Energie weiter existiert. Ihnen ist es möglich in das Geschehen im Universum einzugreifen, doch strikte Regeln verbietet ihnen genau dieses.
Einige der Aufgestiegenen konnten das Leid der Menschen nicht ertragen und wollten helfen, so dass sie wieder ihre physische Form annahmen. Dies hatte aber einige Veränderungen zur Folge: Sie verloren ihr gesamtes Gedächtnis und auch ihre Fähigkeiten. Ihnen blieb daher nur die Rückkehr zu einer der mächtigen Städte, die von ihren Vorfahren erbaut wurden. Dort lebten andere Antiker, die sich dort vor den Wraith versteckten oder ebenfalls „abgestiegen“ waren.
 
 
Das Stargate-Programm wird geboren (SG-1)
 
Kehren wir aber nun zur Erde zurück, genauer gesagt in das Jahr 1928. Bei einer Ausgrabung im ägyptischen Gizeh wird ein mysteriöser Ring gefunden, der zu Forschungszwecken nach Amerika transportiert wird. Die damaligen Wissenschaftler konnten den Zweck dieses Gerät nach Jahren nicht herausfinden und rätselten weiter, doch das ganze Projekt geriet allmählich in Vergessenheit. Erst nach dem zweiten Weltkrieg gelang es erstmals das Stargate zu aktivieren und ein Mann durchschritt das Tor… und kehrte nie zurück.
Erst 1995 konnte durch ein erneutes Aufleben der Neugierde um den Sinn und Zweck die Funktionsweise des Gates entschlüsselt werden. Wie Dr. Daniel Jackson vermutete, stammt es von einer alten Rassen, die vor Jahrtausenden auf der Erde gelandet war, seiner Theorie nach dienten auch die großen Pyramiden als Landeplattform für deren Raumschiffe.
Dem Team gelingt es letztendlich durch die Eingabe eines bestimmten Codes das Tor zu aktivieren und es wird eine Truppe hindurch geschickt. Was sie auf der anderen Seite erwartete war überraschend. Das Stargate baute zwischen einem Gegenstück ein Wurmloch auf und ermöglichte so Reise quer durch die Galaxie. Der Trupp, unter Leitung von Colonel Jack O’Neill war auf Abydos gelandet, welches ein Volk beherbergte, das den Ägyptern ähnelte. Damit trafen sie jedoch auch auf die Goa’uld, die sich von der Erde wieder zurückgezogen hatten, aber noch immer andere Zivilisationen versklavte. Die Geschichte nahm ihren Lauf…
 
Zwei Jahre später wurde, zum Schutz der Erde, das Stargate Programm ins Leben gerufen. Beheimatet ist diese Einrichtung im Cheyenne Mountain, die tief unter der Erde zum Schutz der Bevölkerung liegt, wurde aber weiterhin unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen geheimgehalten. Als Tarnung diente den Mitarbeitern das dort ebenfalls angesiedelte Cheyenne Mountain Operations Center der U.S. Air Force.
Doch in Wirklichkeit galt es nur ein Ziel zu verfolgen: Fremde Planeten zu erforschen, neue Verbündete im Kampf gegen die Goa’uld zu finden und auch technologischen Fortschritt zu erlangen. Denn weiterhin bedrohten die Systemlords die Menschheit und der galaktische Krieg, der seit Jahrtausenden in der Milchstraße herrschte, bedrohte nun auch die Erde. Natürlich wusste die Bevölkerung weiterhin nicht was sich dort wirklich abspielte und wog sich in Sicherheit. Nur wenige Wissenschaftler und Soldaten einiger Nationen wurden in das Geheimnis eingeweiht.
Doch man war nicht nur bemüht die Schlacht gegen die Goa’uld erfolgreich zu gewinnen, sondern auch weitere Verbündete zu finden. Man stieß schließlich auf eine sehr alte Rasse, die Asgard, welche bereits bei den Menschen in Form der germanischen Mythologie bekannt waren. Doch sie blieben nicht die einzigen Gutgesinnten, weitere, auch kleinere Völker, schlossen sich den Menschen an… andere wollten mit den Konflikten nichts zu tun haben.
 
 
Die Reise in eine fremde Galaxie (SGA)
 
Nicht zuletzt sorgte die Erforschung des achten Chevrons des Stargates für einen neuen, noch stärkeren Feind. 2004 versuchten Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Elizabeth Weir und Dr. Rodney McKay eine Adresse mit acht Symbolen anzuwählen. Man vermutete, dass man dadurch die Reichweite des Gates erweitern konnte und das achte Symbol sozusagen als Vorwahl nutzte.
Schließlich gelang es nach einer zündenden Idee von Dr. Daniel Jackson erfolgreich ein Wurmloch zu öffnen. Eine Expedition startete ins ungewisse und hoffte darauf endlich eine der legendärsten Bauten der Antiker zu entdecken… und sie hatten Recht! Das Team fand sich in der versunkenen Stadt Atlantis wieder, die in Wirklichkeit ein gigantisches Schiff war. Nach der Flucht der Bewohner auf die Erde wurde dieses von ihnen versenkt und das Gate so programmiert, dass es nur von der Erde aus angewählt werden konnte.
Was sie nicht bemerkten. Die Antiker waren aus gutem Grund geflüchtet: Die Wraith hatten das einst mächtige Volk dezimiert, fast schon besieht und letztendlich in die Flucht geschlagen. Doch mit der Ankunft der Menschen auf Atlantis und einigen misslichen Außeneinsätzen erwachten die Krieger aus dem Winterschlaf. Auch in der Pegasus-Galaxie brach ein erneuter Krieg los, da die Wraith nur ein Ziel hatten: Die Erde finden!
 
Die Expedition war zunächst jedoch von der Erde abgeschnitten. Erst durch die Erbauung einiger Raumschiffe war es möglich in einer zweiwöchigen Reise nach Hause zurückzukehren oder Güter, Waffen und Soldaten nach Atlantis zu bringen. Es dauerte ein weiteres Jahr bis eine Gatebrücke erbaut werden konnte, so war es auch möglich innerhalb eines Tages zu einer Raumstation und von dort aus zur Erde zu reisen. Doch der Krieg dauerte weiter an.
Nachdem man einen Angriff der Wraith auf die Erde vereiteln konnte, versuchte man diese mit einer alten Waffe der Antiker weiter zu schwächen. Diese hatten Maschinen, die sie als Replikatoren bezeichneten, nach ihrem eigenen Ebenbild geschaffen. Die Menschen wollten diese Waffe benutzen, doch die Geschichte wiederholt sich. Anstatt den Feind anzugreifen, versuchen die Replikatoren die Menschen auszulöschen.
Schließlich kam es so weit und die Expedition musste samt der Stadt von ihrem ursprünglichen Planeten flüchten. Die Energiereserven waren knapp, die Technologie längst veraltete und alle mussten um ihr Leben bangen. Würde man es rechtzeitig schaffen den Planeten zu verlassen? Würden die Schilde während der Reise durch den Weltraum halten? Was wenn es plötzlich Probleme mit den Systemen gab?
 
 
Das neunte Chevron (SGU)
 
Nachdem die Atlantis-Expedition erfolgreich das achte Chevron angewählt hatte, stieß man auf eine erneute Adresse in den Aufzeichnungen. Die Wissenschaftler hatten natürlich das Bestreben nun auch eine Adresse mit neun Symbolen erfolgreich anzuwählen. Für dieses Vorhaben war eine große Energiemenge von Nöten, so dass man einen ganzen Planeten als Energiequelle nutzen musste, doch in der Theorie funktionierte das Vorhaben noch nicht ganz. Erst nachdem man einen Code in ein Computerspiel einbettete und darauf hoffte jemanden in der Bevölkerung zu finden, der diesen entschlüsseln konnte, war es möglich die Formel zu vervollständigen.
Die Theorie war 2009 endlich vollständig, doch bei den ersten Tests stieß man bereits auf erste Probleme. Das Wurmloch war instabil, das Gate benötigte zu viel Energie oder der Kern des Planeten drohte zu explodieren. Es schien unmöglich auf die andere Seite zu .
 
Doch die Menschen waren nicht die einzigen, die Interesse an diesem Projekt hatten. Eine Vereinigung aus Söldnern und Schmugglern, die Luzianer-Allianz, die sich mit den Tau’re im Krieg befanden, griff die Ikarus-Basis, die auf besagtem Planeten lag, an. Hals über Kopf entschied sich Colonel Everett Young, Kommandant der Basis, dafür die Adresse trotz aller Probleme anzuwählen. Eine andere Fluchtmöglichkeit bestand nicht und die Anlage stand kurz vor der Zerstörung. Ein Teil Mannschaft wurde durch das höchst instabile Wurmloch evakuiert, der Planet wurde kurz darauf zerstört.
Was sie auf der anderen Seite fanden, war unglaublich: Sie befanden sich nicht auf einem Planeten, sondern auf einem Raumschiff, das bereits seit 50 Millionen Jahren unbemannt im Universum unterwegs war. Doch es gab ein paar Probleme: Die Menschen wussten nicht wo sie waren oder wie sie wieder nach Hause kamen. Zudem handelte das Schiff völlig autonom, die Hauptsysteme waren verschlüsselt, die Energie war knapp und die Lebenserhaltung drohte zu versagen.
Schließlich entdeckten sie, dass sich die Destiny, so wurde das Raumschiff von den Antikern getauft, versuchte auf die neuen Besucher einzulassen. Sie legte regelmäßige Stopps ein, so dass Teams auf Planeten Nahrung und Material sammeln konnte und flog eine Sonne an, um dort die Energiereserven aufzutanken. Doch der Kurs ließ sich nach wie vor nicht ändern: Das Schiff steuerte direkt auf das pure Nichts zu, dem leeren Raum zwischen zwei Galaxien.
 
 
Hoffnung auf Frieden (Vorgeschichte zum Rollenspiel)
 
Es war viel passiert, seit die Menschen das Stargate entdeckt hatten. Einige Verbündete und Handelspartner konnten sie finden, stießen aber auch stets auf neue Feinde. Die Menschen und Tok’ra führten weiterhin ihren Krieg gegen die Goa’uld, einige Antiker hatten sich auf einem anderen Planeten niedergelassen und wagten es sogar sich in diesen Konflikt einzumischen.
Die vier großen Völker, die nun über die Milchstraße herrschten, stürzten diese ins Chaos. Letztendlich hatte man sich nach jahrelangen Kämpfen entschieden 2008 eine Allianz einzugehen, nachdem man eine antike Stadt entdeckt hatte. Eonata, so sollte der neue Abschnitt in der Geschichte der Völker heißen. Ein verlassener Planet, der von ehemaligen Feinden der Antiker stammte. Eine Infrastruktur war vorhanden, sowie Gebäude, ein Flugfeld, Trainingsanlagen, sogar eine von der Stadt getrennt Station, die als Kommandostützpunkt diente.
Man entschied sich auf ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen, Tok’ra und Goa’uld. Auch andere Volker und Kulturen waren eingeladen sich in der Stadt niederzulassen, Handel zu treiben oder einen Zwischenstopp auf ihrer Reise einzulegen. Selbst ein paar Antiker fanden ihren Weg ins historische Eonata.
 
Trotz der Spannungen zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen schien ein Zusammenleben möglich zu sein. Man begegnete sich zwar nicht gerne, es kam zu kleinen Rangeleien, doch Kämpfe waren noch nicht ausgebrochen. Während die Menschen für die Sicherheit sorgten, kümmerte sich ein Rat der Völker um alle anderen Angelegenheiten. Man besprach die Zusammenarbeit, verteilte Aufgaben, wie den Wiederaufbau von zerstörten Stadtteilen oder die Erkundung von anderen.
Nicht einmal der militärtreue Leiter der Expedition General Foster war darauf erpicht wieder in den Kampf zu ziehen. Diese Aufgabe hatten bereits andere für ihn übernommen.
Nach einem Jahr erschütterte eine Mordserie an Jaffa die ganze Gemeinschaft. Eine Untergrundbewegung hatte dafür gesorgt, dass sie Spannungen zwischen den Völkern wieder auferlebte. Man verdächtigte sich gegenseitig, versuchte Rachepläne zu schmieden und diese möglichst umzusetzen. Die ganze Stadt verfiel ins Chaos und es war schnell klar: Das Projekt war gescheitert.
Die Menschen waren mitunter die ersten, die ihre Truppen abzogen und somit die Stadt ihren Bewohnern überließ. Auch viele andere Völker, wie die Tok’ra und Goa’uld zogen sich wieder zurück und hinterließen ein angeschlagenes Eonata. Doch noch immer wieder die Stadt bewohnt, doch die meisten sind inzwischen wieder auf ihre Heimatwelt gezogen oder wurden vertrieben. Wenn man sich traut den Planeten zu besuchen, so muss man sich auf Misstrauen, Ärger und Auseinandersetzungen vorbereiten.
 
Die Menschen
…kehrten wieder zu den Wurzeln des Stargate-Programmes zurück. Dennoch entschied sich die Kommandoebene dazu weiterhin mit den Völkern der Eonata-Expedition zu kooperieren und gemeinsame Missionen durchzuführen und Unterstützung bei der Umsiedelung anzubieten. Die bekannten SG-Teams wurden fast vollständig aufgelöst und die Bildung der Truppen flexibler gestaltet.
Die Mitglieder der ehemaligen Teams gehören nun den active troops an und werden den verschiedenen Missionen zugeteilt, wobei jeder Einzelne weiterhin seine Spezialisierung, wie Waffenexperte, Techniker oder Wissenschaftler beibehält.
 
Die Antiker
…, welche abgestiegen waren, widmeten sich wieder ihrer Forschungsarbeit in der Hauptstadt Bevelle, einer neuen Generation von Städten, welche erst lange nach Atlantis entstand. Mit ihrem Namen Bevelle steht sie nicht nur für die Hoffnung, sondern auch für den Evolutionsstatus der Antiker. Bevelle ist umgeben von Wald und Meer. Weiter weg von Bevelle findet man einen traumhaft schönen Strand. Auf der anderen Seite des Planeten gibt es auch ein Testgelände für verschiedene Forschungsarbeiten.
Das Sonnensystem um Bevelle herum ist besonders geschützt. Hier befinden sich mehrere Abwehrsatelliten und auf einem weiteren Planten befindet sich eine Mine, die Naquada und Trinium abbaut. Ein weiteres Ziel ist es die einst mächtige Antiker-Flotte wieder aufzubauen.
 
Die Goa’uld
…findet man seit der Eonata-Expedition wieder in ihren beiden getrennten Lagern. Auf Planet X befindet sich ein Trainingslager der Goa'uld, in dem die Jaffa ihre Fertigkeiten trainieren können. Kleine Schlachten gegen unterschiedliche Gegner sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
Sowie auf Saqqara, nach einer altägyptischen Nekropole benannt - das Totenreich des Anubis, einem Wüstenplanet, der seines Gleichen sucht. Auf dem einzigen fruchtbaren Fleck steht die Hauptstadt Upuaut. Das Flugfeld und das Chaapaai liegen außerhalb der Stadt.
 
Die Tok’ra
…verstecken sich weiterhin aus Angst die gut, alten Zeiten könnten wieder über sie hineinbrechen. Auf einem unbekannten Planeten haben sie vor mehreren Jahren ihren Stützpunkt errichtet, den nur selten ein Außerirdischer zu Gesicht bekommt. Von der Oberfläche gelangt man mit Hilfe des Ringtransporters in die Gewölbe des Widerstands. Auf dem unbewohnten Planeten befindet sich ebenfalls das Sternentor, das durch versteckte Wachen gesichert wird.
Ihren Außenposten, der den Tok’ra für Notfälle zur Verfügung steht, ist auf einem weiteren unbekannten Planeten untergebracht. Doch diesen teilen sie mit einem äußert interessanten Volk.