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Völker

 

Milchstraße

Abydonier
Die Abydonier wurden vor 5000 Jahren von dem Goa’uld Ra als erste Menschen von der Erde nach Abydos gebracht. Dort mussten sie als Sklaven die reichen Naquada-Vorkommen in den Minen abbauen. Daher ähnelte ihre Kultur sehr der altägyptischen Kultur auf der Erde. Technisch sind sie noch nicht weit fortgeschritten.
Nach dem Aufstand auf der Erde, in dessen Folge das Erd-Stargate vergraben wurde und die Goa’uld die Herrschaft über die Erde verloren, ließ Ra das Schreiben und Lesen auf Abydos verbieten, um eine Wiederholung dieses Vorfalls dort zu vermeiden. Aufgrund der Annahme, dass Ra ein Gott sei, blieb die Herrschaft der Goa’uld auf Abydos lange Zeit bestehen.
Bei der ersten Außenweltmission der Menschen von der Erde töteten sie Ra und halfen den Abydoniern, sich aus der Sklaverei zu befreien. Während einer der Menschen ein Jahr lang auf Abydos verblieb und die Menschen Lesen und Schreiben lehrte, lebten die Abydonier friedlich.
Als Anubis Abydos etwa 7 Jahre später vollständig auslöschte, half Oma Desala, eine aufgestiegene Antikerin, sämtlichen Abydoniern, indem sie ihnen beim Aufstieg half. Somit ist das gesamte Volk von Abydos auf die höhere Stufe der Existenz aufgestiegen.
 
Altairaner 
Einer der letzten Vertreter dieser Rasse ist Harlan, der auf Altair lebt. Altair ist nur noch unterirdisch für Menschen zu bewohnen, da die Planetenoberfläche verstrahlt worden ist. Technologisch gesehen, handelt es sich hier um eine sehr fortschrittliche Rasse, da sie in der Lage ist, täuschend echte Androiden von lebenden Menschen herzustellen. Das war auch die langfristige Lösung um das Überleben dieser Rasse zu sichern und wurde von Hubald entwickelt. Allerdings funktionieren die Androiden nur in einer speziellen unterirdischen Anlage ohne sich aufladen zu müssen. Die neueren Modele der Androiden haben inzwischen einen eingebauten Energiegenerator.
 
Antiker
Die Antiker stellten einst zusammen mit den Asgard, den Nox und den Furlingern eine Allianz dar, welche auf oberster Ebene der Evolution diskutierte.
Viele der bekannten Technologien stammen von den Antikern, so auch das Stargate. Ihr gesamtes Wissen hinterließen sie in einigen wenigen Datenbanken. Ansonsten ist nicht viel über diese mysteriöse Rasse bekannt, denn Gerüchten zufolge war das gesamte Volk eines Tages einer verheerenden Seuche ausgesetzt und stieg somit in eine höhere Ebene der Existenz auf.
Mittlerweile weiß man zwar, dass die Antiker ebenfalls Atlantis erbaut haben, doch aufgrund der Bedrohung durch die Wraiths musste man auch diese Station zurück lassen.
Einst entstammten die Ori demselben Volk wie die Antiker. Ebenso wie die Antiker sind die Ori aufgestiegen, jedoch haben die Ori die eigene Galaxie nie verlassen und sind der Ansicht, dass die Menschen ihrer Galaxie sie als Götter anbeten sollten. Die Ori stellen nicht nur eine Bedrohung für die Bewohner der Milchstraße dar, sondern auch für diejenigen welche sich auf den anderen Ebenen der Existenz agieren, unter welchen sich auch die Antiker befinden.
Die Regeln verbieten ein Eingreifen in das Schicksal der Sterblichen von ihrer Ebene aus und so bleibt denen, die den Bewohnern der Milchstraße helfen wollen, nur noch die Möglichkeit des Abstiegs. Aufgrund der Tatsache, dass sie zu viel Wissen besitzen, wird ihnen dieses genommen. Allerdings wird ihnen erlaubt sich mit der Zeit wieder an Wissen, Erfahrungen und Erinnerungen zu gelangen, die sie vor ihrem Abstieg hatten.
 
Aschen
Die Aschen sind eine technologische sehr weitentwickelte Rasse in Menschenform. So besitzen sie Technologien wie aus einen Gasriesen eine Sonne zu machen. Auch beherrschen sie das Überlichtreisen und sind weiter entwickelt als die Goa’uld.
Eine Gemeinsamkeit zu diesem Feind ist jedoch das auch die Aschen nur auf ihre eigenen Vorteile aus sind. Sie begegnen unwissenden Völkern immer freundlich und bieten ihre Unterstützung an. Dies ist aber nur Vorwand, da sie eigentlich die vollständige Auslöschung der Rasse beabsichtigen. Dies erzielen sie meistens durch einen Impfstoff der die Lebensdauer der Menschen steigert. Diesen vermischen sie meist mit einem Stoff der eine Unfruchtbarkeit bewirkt. Somit zeigen sie viel Geduld und erzielen die Auslöschung des Volkes mit langsamer Dezimierung. Am Ende stellt dieses Volk keine Gefahr mehr für die Aschen da, und die restlichen Überlebenden werden als Arbeiter eingesetzt.
Die Aschen benutzen gerne Biowaffen, wie zum Beispiel eine, die auf eine bestimmte DNA eingestellt wird und alle Lebensform dessen DNA vernichtet. Die besiegten Planeten werden dann als Agrar-Welten benutzt und durch vollautomatische Erntemaschinen abgeerntet.
 
Asgard
Die Asgard sind eine der am weitesten fortgeschrittenen Lebensformen des Stargate-Universums. Sie haben erfolgreich eine Vielzahl an Technologien entwickelt, die denen der Goa’uld weit überlegen sind. Einst waren sie zusammen mit den Antikern, Furlingern und Nox Mitglieder einer Allianz der vier großen Völker unserer Galaxie.
Die Asgard verloren schon vor Tausend Jahren ihre Fähigkeit zur natürlichen Reproduktion. Grund dafür war das Klonen, welches sie anfingen, um praktisch ewig leben zu können. Sie mussten ihr Wissen nicht weitergeben, denn es wurde einfach in einen anderen geklonten Körper transferiert. Dadurch erlangten sie praktisch die Unsterblichkeit, jedoch führten das Klonverfahren und die Mutationen zur Degeneration ihres Genfundus. Diese Veränderungen konnten nie ganz kontrolliert werden, sodass das Volk vor dem Aussterben stand.
Die Asgard dachten eine Zeit lang, bestimmte Menschen seien das Bindeglied in der menschlichen Evolution, das ihnen bei ihrer Klon-Technologie helfen könnte. Erst später erkannten sie, dass diese Menschen zwar einen wichtigen Evolutionsschritt darstellt, dass aber das Bindeglied noch fehlte.
Doch glücklicherweise fanden die Asgard ein 30 000 Jahre altes Asgard-Schiff, das vor dem Zeitpunkt verloren ging, ab dem ihr Mutationsprogramm nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Sie hofften, dass in dem genetischen Code des einzigen erhaltenen Besatzungsmitglieds der Schlüssel zur Rettung der Asgard liegen könnte.
Die Forschung wurde etwas zurückgeworfen, als Osiris auf Befehl von Anubis das Labor, in dem dieser Asgard-Vorfahr und die genetische Geschichte der Asgard untersucht wurden, einnahm. Der Forscher Heimdall konnte jedoch mit dem Körper und den Forschungsergebnissen entkommen.
Während der ganzen Zeit bekämpften die Asgard einen Feind: die Replikatoren.
Nach der erfolgreichen Zerstörung der Replikatoren forschten die Asgard weiter, um den Erhalt ihrer Rasse zu sichern. Als plötzlich die Ori auftauchten, gaben die Asgard ihr gesamtes Wissen an die Menschen von Tau’re und löschten sich selbst aus.
 
Bedrosianer
Das Volk der Bedrosianer lebt gemeinsam mit den Optrikanern auf einem Planeten. Wegen den zahlreichen Konflikten der beiden Parteien, besiedeln sie den Kontinent Bedrosia dessen Natur von militärischen Anlagen durchzogen ist.
Der langjährige Krieg wurde durch einen Streit um die Herkunft der Bewohner entfacht. Die bedrosianische Seite ist der festen Überzeugung, dass sie von ihrem Gott Nefertum, ein Goa’uld, der angeblich bei dem Kampf gegen Anubis umkam, erschaffen wurde.
In diesem andauernden Krieg gegen die Optrikaner, die eher naturwissenschaftlich veranlagt sind, entwickelte das eigene Militär immer wieder neue Technologien, die neben Waffen auch kleinere Flugzeuge und Kraftfelder umfassen.
Sie besitzen zwar Energiewaffen, doch diese sind nicht sehr effektiv, denn ihre Treffer betäuben nur. Da die Bedrosianer sämtliche Landmassen für sich beanspruchen, scheinen sie ihren Gegnern weit überlegen zu sein und so den Kampf um den Glauben und um die Kontinente zu dominieren.
Trotz alledem sind ihnen ihre Gegner gewachsen, die über ähnliche Technologien verfügen und seit Beginn des Krieges bitteren Widerstand leisten. Aus diesem Grund sind die Bedrosianer nicht gut auf Fremde zu sprechen und nehmen jeden Außerirdischen gefangen um ihn so lange festzuhalten, bis er Informationen preisgeben kann.
Diese Methode setzten sie bereits ein, als auf ihrem Kontinent das Stargate freigelegt wurde und die ersten Besucher auf ihren Planeten kamen. Es dauerte nicht lange bis sie verhinderten, dass Außenstehende einfach durch dieses Portal schreiten konnten und sich in diesen Glaubenskrieg einmischten. Ebenso ist ihnen das Stargate ein großer Dorn im Auge, da sich die Optrikaner durch diesen Fund in ihrem Glauben bestätigt fühlten.
 
Gadmeer
Die Gadmeer sind eine 10.000 Jahre alte Kultur, die sich durch ihre fortschrittliche Technologie und ihre Friedfertigkeit auszeichnet. Als ihr Planet von einer übermächtigen Militärmacht bedroht wurde, bauten sie ein Terraforming-Raumschiff in das sie ihr komplettes Wissen und Leben übertrugen.
Dieses suchte einen neuen Planeten, der die Bedingungen von 2.634 Parametern erfüllen muss für eine erfolgreiche Transformation. Die Transformation wandelt den Planeten mit Hilfe von Mikroben in ein neues Ökosystem um. Bei diesem Prozess wird dem Boden Schwefel entzogen. Sobald dann die Mikroben absterben, geben sie Schwefel-Dioxid ab. Bei dem Transformationsprozess werden allerdings alle bisherigen Lebensformen ausgelöscht.
Nach über tausenden von Jahren hatte das Schiff einen geeigneten Planeten gefunden, doch auf diesem hatten sich bereits die Enkaraner angesiedelt.
 
Goa‘uld
Die parasitären Lebewesen, deren Heimatwelt vermutlich P3X-888 ist, gehören rein biologisch gesehen zur gleichen Spezies wie die Tok’ra. Dennoch sind sie zwei verschiedene Völker.
Die Goa’uld brauchen einen Wirtskörper, um überleben zu können. Allerdings unterdrücken sie das Wirtsbewusstsein völlig, sodass sie die gesamte Kontrolle über den Wirt haben.
Der Sarkophag ermöglicht es den Goa’uld, erstaunlich lange zu leben, trotzdem müssen sie etwa alle vierhundert Jahre den Wirt wechseln. Außerdem macht die häufige Benutzung des Sarkophags tyrannisch und brutal, typische Eigenschaften der Goa’uld, neben ihrer Arroganz.
Diese ist, wie Teal’c sagt, ihre größte Schwäche.
Die Etins, wie sie von den Cimmerianern genannt werden, erschaffen selten selbst neue Technologie. Ihr Wissen haben sie von den von ihnen versklavten Völkern übernommen und mitunter verbessert. Einige Ausnahmen bilden in dieser Tradition zum Beispiel Baal und Niirti. Diejenigen Goa’uld, die aus den zahlreichen internen Machtkämpfen siegreich hervorgehen, werden als Systemlords bezeichnet. Sie schließen sich mitunter zu losen Verbänden zusammen, die einen großen Einfluss auf die anderen haben, ohne wirklich ihre Anführer zu sein. Völker, die nicht so weit entwickelt sind, glauben oft, dass die Goa’uld Götter seien, und ihre Technologie Magie. Das nutzen die Goa’uld aus, um sie bis aufs Blut auszubeuten. Kein Wunder also, dass die Asgard, die Tau’re, die Tok’ra und sogar eine Rebellion der Jaffa die Goa’uld mit allen Mitteln bekämpft.
Und das sogar mit Erfolg.
Anubis, einer der wenigen bekannten Systemlords, der die Begegnung mit den Tau’re überlebt hat, ist in einen endlosen Kampf mit seinen Widersachern verstrickt.
Nachdem er verschwand, wurde sein Reich von seinen treuen Dienern weiterhin verwaltet, und unter der Führung von Vlad Draculea gelangten die Goa’uld sogar nach Eonata.
 
Jaffa
Die Jaffa kommen von den verschiedensten Planeten und stellen die Streitmacht, ihrer Meister, der Goa’uld dar. Ein jeder Jaffa trägt in seiner Bauchtasche einen Goa’uld-Symbionten. Diese Bauchtasche sieht wie ein x-förmiger Einschnitt aus. Die Symbionten verleihen ihnen ein gestärktes Immunsystem und ein deutlich verlängertes Leben. Es findet keinerlei Kommunikation zwischen Wirt und Symbiont statt. Aufgrund einer Gen-Manipulation durch die Goa’uld sind die Jaffa ab dem ereichen der Pubertät nicht mehr in der Lage, länger als ein paar wenige Stunden ohne einen bzw. ihren Goa’uld-Symbionten zu überleben. Die jungen Jaffa bekommen im Alter von ungefähr 10 Jahren ihren ersten Symbionten. Diese Zeremonie nennt man in "Prim’tah".
Die Spezies Jaffa wurde geschaffen, damit die Wahrscheinlichkeit erhöht wurde, das die Verschmelzung zwischen Goa’uld und Wirt erfolgreicher wird. Des Weiteren dienten sie als Brutkästen für die Gao’uld Larven. Jeder 2. Versuch endete bis dahin mit dem Tod beider Lebewesen.
Das Volk der Jaffa trägt auf der Stirn als Tätowierung das Zeichen des Systemlords dem sie folgen, wie z.B. Apophis, Kronos und Sokar, auch von unabhängigen Systemlords die kleinere Territorien besitzen (Ramius, Tilgath, Ares u.w.), genauso von Goa’uld, die anderen ihre Treue schworen, wie z.b.Zipacna, Khonsu und Montu.
Die Symbole sind schwarz, jedoch der jeweilige Primus hat eine goldene. Der Primus ist der Jaffa der den Systemlord o.a. als Leibwache dient, auf dem Schiff wie auf dem Planeten auf denen sie sich aufhalten. Das Goldene Symbol entsteht, indem das Zeichen zuerst in die Haut geschnitten und dann mit flüssigem Gold ausgegossen wird. Jaffa müssen in bestimmten Abständen meditieren, damit der Symbiont seine heilende Wirkung entfalten kann. Es ist sogar möglich, wenn sich Jaffa in Kelnoreem (Meditation) versetzen das sie unter Wasser überleben können. Wasser ist der natürliche Lebensraum eines Symbionten und er kann dem Blutkreislauf des Jaffas Sauerstoff zufügen kann.
 
Luzianer Allianz
Die Luzianer Allianz ist ein Bündnis von vielen Söldnern, Schmugglern und anderen Verbrechern der Milchstraße. Sie besteht an sich aus vielen verschiedenen Rassen, die aber alle in einer festen Hierarchie gebunden sind. Oben steht ein Anführer, dem direkt 20 Sektorkommandeure unterstehen.
Der wichtigste Geschäftszweig ist der Anbau und Vertrieb der synthetisch hergestellten "Kassa"-Droge. Diese Droge sieht aus wie Mais und wird auf normalen Feldern angebaut. Weiterhin sind Raub, Überfälle, Mord etc. oft angewandte Methoden der Luzianer um an Geld zu kommen.
Aufgrund ethischer Differenzen mit den Tau’re ist das Verhältnis dieser beiden Zivilisation denkbar schlecht und sie befinden sich im Kriegszustand.
Ihre Technologie entspricht zum Großteil gestohlener Goa’uld Ausrüstung, wobei aber auch andre effiziente Technologien nicht verpönt werden.
Im Gegensatz zu ihrer Schiffs- und Raumtechnologie, die von den Goa’uld stammt nutzen die Luzianer als Waffen eher Projektilwaffen wie die Tau’re, wobei sie aber durchaus auch Zugriff auf Waffen der Goa’uld haben
 
Nox
Als eine der ältesten Rassen der Milchstraße sind die Nox ein sowohl technologisch als auch physiologisch sehr weit fortgeschrittenes Volk, auch wenn sie für weniger weit entwickelte Spezies wie primitive Waldbewohner erscheinen. Dass die Nox neben den Asgard, Furlingern und Antikern im Bund der vier Spezies gewesen sind zeigt, dass das Erscheinen als Primitive Lebewesen nur eine Illusion ist.
Tatsächlich sind die Nox in der Lage gigantische fliegende Städte zu bauen, Tote wiederzubeleben und sämtliche Dinge unsichtbar zu machen oder sogar komplett verschwinden zu lassen.
Die Nox sind ein sehr friedliebendes Volk, sie verzichten auf jegliche Gewalt, selbst auf Notwehr. Nach ihrem strengen ethnischen Kodex halten sie alles und jeden für heilig und unschätzbar wertvoll und würden sich niemals an Aktionen beteiligen, die dazu führen, dass etwas oder jemand zu Schaden kommt. Durch diese unparteiische Haltung sind die Nox als ein faires und gerechtes Volk angesehen und werden hin und wieder als unparteiische Dritte zu Gerichtsverhandlungen eingeladen.
Aufgrund ihres Kodex basieren alle ihre Fähigkeiten auf Täuschung und Illusion. Durch den Kontakt mit den Antikern sind sie ebenfalls in der Lage Stargates zu bauen und mit der Kraft ihrer Gedanken zu steuern.
 
Optrikaner
Die Optrikaner leben auf dem Kontinent Optrika, teilen sich den Planeten aber mit den Bedrosianern, gegen die sie seit vielen Jahren kämpfen. Grund dafür sind ihre unterschiedlichen Auffassungen zur Entwicklung ihrer Rasse. Während sie selbst glauben, dass sie ursprünglich von einem anderen Planeten stammen und durch die Goa’uld verschleppt wurden, bezeichnen ihre Gegner diesen Goa’uld Nefertum als ihren Gott.
Bereits vor dem Beginn des Krieges beanspruchten sie den Kontinent der Bedrosianer, da sie dort das Stargate vermuteten, durch das sie gebracht wurden. Durch den Fund des heiligen Tores fühlten sich die Oprtikaner bestätigt und hofften darauf, dass die Bewohner von Bedrosia einsichtig sein würden, doch sie schlugen nur noch aggressiver zu und starteten einen weiteren Zyklus des gegenseitigen Wettrüstens.
Auch die Optrikaner verfügen über Energiewaffen und Kraftfelder, mit denen sie ihre kleinen Schiffe und Gebäude beschützen können. Sind sie nicht überlegen, schaffen es aber genügend Widerstand zu leisten, dass ihre Wissenschaftler weiter an neuen Erfindungen und Abwehrmaßnahmen arbeiten können.
Obwohl sie über das Stargate Bescheid wissen und sich somit ihre Theorie um die Entführung oder Umsiedlung auf diesen Planeten bestätigt hat, haben sie keine weiteren Informationen von ihren Spionen erhalten. Über die Funktionsweise und die Benutzung haben sie also keinerlei Information, ebenso über die Besucher, die auf den Planeten gekommen sind und von den Bedrosianern gefangen genommen wurden. Aus diesem Grund sind ihre Wissenschaftler noch immer damit beschäftigt heraus zu finden wie genau die beiden Völker auf den Planeten gekommen sind, da der allgemeine Kenntnisstand unter dem der Erde liegt.
Ihrer Überzeugung nach werden sie den Krieg gewinnen, da sie ihre Prioritäten nicht komplett auf das Militär setzten, sondern auch in zivile Forschungsprojekte, die sich nicht nur mit offensiven und defensiven Maßnahmen beschäftigen.
 
Orbaner
Vermutlich nahm das Volk der Orbaner ihre Anfänge noch auf der Erde, genauer in Südamerika um 750 n. Chr. Die damalige Ankunft der Goa’uld hatte die ursprüngliche Heimatstadt der Orbaner zerstört, sowie sämtliche Anhaltspunkte auf ihre Existenz. Als ehemaliges Sklavenvolk leben sie friedlich und jeden anderen Völkern sehr entgegenkommend auf ihrem Heimatplaneten Orban in der Milchstraße.
Im Laufe der Zeit entwickelten sie ihre eigene Kultur und entdeckten die Wissenschaft für sich. Bereits vor 50 Jahren erschufen sie winzige Naniten, die jedem Kind eingepflanzt wurden und so die Entwicklung des Gehirns vorantreiben sollten. Auf diese Weise ist es den Orbanern möglich bereits im Kindesalter sich ein großes Wissen an zueignen und außergewöhnliche Fähigkeiten zu erlernen. Wenn diese Kinder, auch Urronen genannt, 12 Jahre ihres Lebens Zeit hatten sich selber zu perfektionieren, wurden sie einer Prozedur, dem Averium, unterzogen, bei der sämtliche Naniten wieder aus dem Körper entfernten und durch einen Nanoprozessor ersetzt wurden. Dies sollte ermöglichen, dass sämtliches Wissen erhalten blieb, wenn die Kinder wieder in einen säuglingsähnlichen Zustand verfielen und sich normal weiter entwickelten.
Inzwischen wurde den Orbanern allerdings klar, dass diese Methode unmenschlich ist und sie eine anderen Möglichkeit finden sollten ihre Kinder zu unterrichten. Nachdem schließlich beschlossen wurde, dass die Kinder der Orbaner nicht mehr dieser Prozedur unterzogen werden sollte, bauten sie ein Schulsystem, ähnlich dem der Erde, auf und ließen zu, dass sich der Nachwuchs nach seiner Natur entwickeln kann und sich nicht bereits mit sieben Jahren perfekt ausdrücken können muss.
Auch die Orbaner benutzen seit geraumer Zeit das Stargate und erforschen mit einigen Teams das Universum. Dabei versuchen sie möglichst Kämpfen aus dem Weg zu gehen, da sie eher ein friedfertiges Volk sind. Ihr Ziel ist es mehr über ihre Herkunft und das Universum zu erfahren, ebenso neue Verbündete zu finden mit denen man Handel treiben kann.
  
Ori
Die Ori entstammen derselben Rasse wie die Antiker und sind ebenso aufgestiegen. Sie haben, im Vergleich zu den Antikern, aber ihre Galaxie nie verlassen und sind der Meinung, dass die Menschen sie anbeten sollten. Um ihren Glauben zu verbreiten senden sie so genannte Priore aus, die die Bevölkerung auf einem bestimmten Planeten bekehren soll. Diese Priore sind loyale menschliche Anhänger der Ori, die durch die Ori, bei ihrer Auswahl, in der Stadt Celestis, die Erleuchtung erhalten und somit Fähigkeiten bekommen, die außerhalb der menschlichen Fähigkeiten liegen.
Die Ori selbst treten als fliegendes Feuer auf und sind in der Lage, ähnlich wie die Goa’uld, einen Wirtskörper (in der Regel Menschen) zu übernehmen.
Im Gegensatz zu den Antikern, benötigen Menschen, die Aufsteigen wollen, keine moralisch-ethischen Grundsätze, die von den Antikern vorausgesetzt werden, sondern nur strengen Glauben an die Ori.
Es gibt 2 mögliche Gründe, warum die Ori versuchen alle Menschen von ihrem Götterstatus zu überzeugen. Zum einen vermutet man, dass eventuell äquivalent zur Anzahl der Seelen ihre Macht ansteigt. Zum anderen aber, haben die Ori bloß erkannt, dass ihre Machtposition ansehnlicher wird, als alle anderen, wenn alle lebenden Menschen sie verehren.
 
Reetou
Über die Reetou ist im Allgemeinen nicht viel bekannt. Weder Geschichte noch Kultur sind in irgendeiner Datenbank erfasst, noch ist in großen Teilen der Milchstraße ihre Existenz bekannt. Beeinflusst wird dieser Faktor dadurch, dass ihre Körper um 180° in der Phase verschoben ist und normale Menschen und vergleichbare Wesen ihre Körper weder sehen noch hören können. Nur Symbionten, wie die der Goa’uld und Tok’ra sind dazu in der Lage, ihre Anwesenheit zu spüren.
Ebenso wurde der Heimatplanet Reetalia bereits früh von den Goa’uld vernichtet und schlichtweg vergessen, so auch die komplette Rasse. Allerdings ist es fragwürdig aus welchen Gründen genau der Angriff auf den Planeten stattfand.
Inzwischen leben die Reetou als Nomaden, einige haben sich auch eine neue Heimat gesucht und sich dort niedergelassen, in der Hoffnung nicht gefunden zu werden. Obwohl sie noch immer ein friedfertiges Volk sind, bildeten sich schon bald einige Splittergruppen, wie die Rebellen, die einen stillen Krieg gegen die Goa’uld führten. Ziel dieser Gruppen, die meist aus fünf Rebellen bestanden, ist es möglichst viele potentielle Wirte für Symbionten auszulöschen. Um diesen Auftrag auszuführen ist ihnen kein Mittel zu schade, besonders nicht ihr Leben. Die meisten Einsätze bestehen daher aus Kamikaze-Missionen von denen in der Regel niemand zurückkehrt. Die Sprengsätze, die sie dabei mit sich führen, lassen darauf schließen, dass ihre eigenen Waffen gegen Menschen unwirksam sind und nur in ihrem Teil der Phase funktionieren. Im Gegensatz dazu sind ihre Sprengstoffe bereits sehr ausgefeilt, da die Sprengsätze stärker als menschliche Nuklearwaffen und dementsprechend tödlich sind.
Entgegen ihrer Erwartungen weiterhin unentdeckt zu bleiben, entwickelten die Goa’uld effektive Waffen gegen die Rebellen. Mit Hilfe eines Transphasenlöschstabs konnten sie Materie in der verschobenen Phase sichtbar machen und einen tödlichen Energieschuss abgeben. Im Besitz dieser Waffe sind auch die Tok’ra, sowie die Menschen, die auch diese Waffe weiterentwickelten. Der Kull Disruptor ist zwar nicht mehr gegen die Reetou wirksam, aber mit Hilfe dessen werden Anubis Supersoldaten bekämpft.
 
Re’ol
Sie sind eine eher seltene Rasse oder scheinen zumindest selten zu sein. Bei den meisten anderen Rassen ist es jedoch so, dass die Re’ole schlichtweg unbekannt sind.
Die Re’ole sondern eine Chemikalie ab, die eine Art Halluzinationen erzeugt: Jeder, der damit in Kontakt kommt, glaubt die Person zu kennen, von der die Chemikalie angewendet wird, und glaubt, was über die Identität dieser Person angegeben wird.
Für die Re’ole ist dieses Gift die einzige „Waffe“, denn sie sind kein kriegerisches Volk und lehnen Technologie ab. Mit Hilfe einer Berührung an der Schläfe können die Re’ole die Täuschung aufheben, und der Gegenüber sieht die wahre Gestalt. Die Täuschung mit dieser Chemikalie ist nicht etwa eine neuartige Technologie der Re’ol, sondern Teil ihres natürlichen Abwehrsystems. Die Chemikalie wirkt auch durch Plastik, verfliegt aber schnell.
Eine weitere Besonderheit der Re’ole ist, dass ihre Wunden sehr viel schneller heilen als die von Menschen.
 
Replikatoren
Die Replikatoren der Milchstraße sind ursprünglich maschinenartige Wesen gewesen, welche meist in Spinnenform aufgetreten sind. Später jedoch entwickelten sie sich in humanoide Form weiter, um sich ihrer Erschafferin Reese anzupassen.
Reese selbst war ein humanoider Roboter (umgangssprachlich: Androide), der von einer fortgeschritten Zivilisation erschaffen worden ist. Es wird vermutet, dass es die Antiker waren, aber es gibt keine Beweise dafür.
Reese erschuf die Replikatoren ursprünglich als Spielzeug um ihre Langeweile zu vertreiben. Nachdem sie die Kontrolle über ihr „Spielzeug“ verloren hatte, wurde die gesamte Zivilisation zerstört.
Die humanoiden Replikatoren besitzen eine weitere sehr interessante Fähigkeit und zwar können sie in das Gehirn einer Person eindringen und dieses nach Informationen untersuchen und Visionen im Kopf des Opfers hervorrufen.
Die Replikatoren sind eine sehr zerstörerische Spezies, welche als Zweck ihres Daseins nur sieht, andere, meist metallische, Rohstoffe zu finden, zu fressen und sich selbst zu reproduzieren bzw. zu replizieren. Ebenso sind sie stets auf der Suche nach fortschrittlicher Technologie.
Ihre Erzfeinde sind die Asgard, welche die höchste Entwicklungsstufe in der Milchstraße für sich beanspruchten, bevor sie sich selbst auslöschten. Da die Qualität der verwendeten Materialien der Asgardtechnologie sehr gut war, haben die Replikatoren sie als ihr bevorzugtes Fressen auserkoren.
Nachdem die Tau’re des Öfteren sowohl Erfolge, als auch Rückschläge im Kampf gegen die Replikatoren dulden mussten, gelang es ihnen, die Replikatoren in einem Zeitverzerrungsfeld der Antiker einzusperren. Dieses konnte aber manipuliert werden, sodass die Replikatoren faktisch tausende Jahre Zeit hatten um sich weiterzuentwickeln und -vermehren.
Später wurden alle bekannten Replikatoren durch die Antiker-Waffe auf Dakara zerstört.
 
Serrakin
Das Volk Serrakin ist eine Spezies die genauso groß wie Menschen sind und auch die menschliche Sprache sprechen. Die Serrakin leben auf einem Planeten, der ursprünglich von den Goa’uld beherrscht wurde. Sie befreiten die Menschen jedoch und fortan lebten sie beide mit den gleichen Rechten, Seite an Seite auf dem Planeten.
Nun, nach langer Zeit, hatten die Menschen ihre Dankbarkeit vergessen, und wollen den Planeten für sich selber. Sie wollten versuchen die Serrakin, welche Reptilioiden sind, von ihrem Planeten wieder zu verjagen. Reptilioiden sind im Gegensatz zum Menschen als hochintelligentes Säugetier, hochintelligente und weit entwickelte Reptilien.
Die Menschen leiteten eine Verschwörung in die Wege und kauften riesige Firmen und Technologiekonzerne auf. Die Serrakin konnten dann jedoch schließlich mit Hilfe einer anderen Rasse die Verschwörung der extremistischen Menschengruppe und Serrakingegner aufdecken. Diese bekamen anschließend ein faires Gerichtsverfahren. Fortan leben die beiden Rassen – Serrakin und Menschen – wieder friedlich nebeneinander und begannen das Universum weiter zu erforschen.
 
Sodaner
Die einstige Elitegruppe des Goa’uld Ishkur, leben inzwischen als eigene Glaubensgemeinschaft auf Sodan. Bereits vor über 5 000 Jahren hatten sie sich von ihrem Imperator abgespalten, da sie immer weiter aufsteigenden Elitesoldaten erkannten, dass ihr Herrscher kein Gott war, sondern vielmehr ein Betrüger.
Sie lebten fortan als Flüchtlinge, viele kamen auch bei dem Kampf um andere Jaffa, die weiterhin an den Goa’uld glaubten, um und es zog sie hinaus in die Galaxie. Ihr neues Ziel war die Erleuchtung, ebenso wie sie die Antiker erreicht hatten, daher verehrten sie diese. Sie konnten allerdings ihre Seele nicht reinigen, schlugen schließlich ihr Lager auf Sodan auf und plünderten verschiedene Transporter der Goa’uld. Rechtfertigen konnten sie dies einerseits mit dem Überleben ihrer eigenen Rasse, aber auch dem Glauben an die Antiker und die baldige Erlösung.
Als sich jedoch die Ori langsam in die Milchstraße hervor kämpfen, kamen auch sie mit diesem neuen Glauben in Berührung und erkannten, dass auch die Antiker falsche Götter waren. Der Prior konnte sie durch Magie überzeugen, dass sie fortan nach den Regeln des Origon leben und die Ori verehren sollten. Ohne zu erkennen, dass ihre neuen Götter ebenfalls nur Betrüger waren, fielen die vielen Kämpfer auf den Trick hinein und einer mysteriösen Erkrankung zum Opfer.
Nur wenige der Krieger konnten mit Hilfe der Sodaner Tarnvorrichtung nach der Ankunft des Priors unentdeckt fliehen und dem Massaker so entkommen. Die freie Jaffa Nation bot sofort ihren Schutz an, dafür, dass sie im Gegenzug fähige Offiziere für Führungsaufgaben bekamen, die Sodaner lehnten jedoch wieder einmal ab, da sie nichts mit den restlichen Jaffa zu tun haben wollten.
Ob die letzten Überlebenden, darunter auch der ehemalige Anführer der Truppe, noch leben, ist unbekannt. Es wird vermutet, dass auch sie später erkrankten und den Ori zum Opfer fielen.
 
Tok’ra
Die Tok’ra („Gegen Ra“) sind, obwohl sie biologisch gesehen zur selben Spezies gehören, das genaue Gegenteil der Goa’uld, und deren ewige Widersacher.
Die Symbionten der Tok’ra sind zwar parasitische Lebewesen, gehen aber eine Symbiose mit dem Wirtskörper ein, sodass beide, Wirt und Symbiont, von der Verbindung profitieren. So wird das Bewusstsein des Wirts nicht vollständig unterdrückt und es kann zu einem Wechsel der Persönlichkeiten kommen. Außerdem gehen die Symbionten der Tok’ra niemals eine Verbindung mit dem Wirt ohne dessen Zustimmung ein.
Die Tok’ra sind eine Widerstandsgruppe gegen die grausame Herrschaft der Goa’uld, die seit mehreren tausend Jahren im Untergrund gegen die Lügen und Intrigen der Systemlords rebelliert. Und zwar wortwörtlich: im Untergrund.
Die Tok’ra haben bestimmte Kristalle entwickelt, die es ihnen ermöglichen, Tunnel- und Gewölbesysteme in den Planeten zu graben. Bei einem Blick von außen lässt sich dadurch nicht feststellen, dass der Planet besiedelt ist. Ein perfektes Versteck.
Nach einigen schweren Angriffen der Goa’uld war der Widerstand fast ausgelöscht.
Doch mit Hilfe einiger Verbündeter, unter anderem der Menschen, konnten sie den Kampf gegen die Goa’uld weiterführen.
So gibt es nach wie vor Spione in den Reihen der Goa’uld, natürlich mit dem Befehl sich auf keinen Fall lebend fangen zu lassen.
Im Zuge einer Rettungsmission erfuhren die Tok’ra durch Zufall von Eonata, einer verschollen geglaubten Vanen-Stadt und schmuggelten sich auf einem Goa’uld-Schiff dorthinein.
 
Tollaner
Die Tollaner sind ein hoch entwickeltes und vor allem sehr auf Moral geprägtes menschliches Volk vom ursprünglichen Planeten Tollan. In diesem Sonnensystem lebte damals auch ein weiteres Volk, denen die Tollaner Technologie zur Verfügung stellten. Durch dessen Unerfahrenheit vernichtete sich dieses Volk selber und löste noch dazu eine Naturkatastrophe auf Tollan aus.
Somit waren die Tollaner gezwungen ihren unbewohnbaren Planeten zu verlassen und sich einen neuen zu schaffen (Tollana). Durch diese Vergangenheit führten sie das Gesetz ein, die Weitergabe von Technologien an weniger weit entwickelte Völker zu verbieten. Niemals sollte sich solch eine Katastrophe wiederholen. Das war auch der Grund warum die Tollaner weniger den Kontakt zu anderen Völkern suchten.
Die Tollaner sind sehr enge Freunde der Nox. Die Nox halfen ihnen auch ein neues Stargate auf Tollana zu bauen, da der Planet über kein eigenes Stargate verfügte.
Lange Zeit waren die Tollaner vor den Goa’uld sicher, da ihre Ionenkanone jedes Schild der Goa’uld Schiffe durchbricht. Erst nach dem Machtantritt von Anubis und dessen neuen Schildtechnologie für die Goa’uld, waren die Ionenkanonen wirkungslos.
Die Tollaner, ein friedfertiges Volk, das seit Zeiten keine Kriege mehr führte, musste sich nun den Goa’uld untergeben. Sie wurden gezwungen die Erde zu zerstören. Erst Narim mit SG1 wendete sich dagegen und vereitelte den Plan der Goa’uld. Kurz darauf wurde der Planet angegriffen und ausgelöscht. Ob Tollaner überlebt haben ist unbekannt.
 
 

Pegasus-Galaxie

Antiker
Siehe Milchstraße
 
Asuraner (auch Replikatoren)
Asuraner sind Naniten-Replikatoren aus der Pegasusgalaxie. Sie vermehren sich nach dem Prinzip der Replikatoren, benutzen als Trägerelemente allerdings Naniten, welche auf dem Rohstoff Neutronium basieren. Ihre gesamte Technologie haben sie ihren Erschaffern, den Antiker nachempfunden und nutzen sie auch.
Der Grund ihres Erschaffens war, eine Waffe gegen die Wraith zu erschaffen, die in der Lage war, den Krieg zu Gunsten der Antiker zu gewinnen. Infolge dessen beherrschen Aggressivität und der Wille, die Wraith auszulöschen, die Verhaltensweise und den Charakter der Naniten.
Nach gewissen Komplikationen mit der Atlantisexpedition wurden fast alle Asuraner zerstört, wobei aber vereinzelte "Splittergruppen" überleben konnten. Der weitere Verlauf der Geschichte der Asuraner ist nicht bekannt, mit der Ausnahme, dass alle Asuraner einen Zorn auf die Antiker hegen, da sie nicht die Aggressivität aus ihrem Basiscode entfernen wollten, wie die Asuraner es gefordert hatten.
Im Laufe der Atlantisexpedition war Dr. McKay in der Lage den Basiscode der Asuraner mehrmals teilweise umzuprogrammieren, bzw. zu verändern. Ebenso wurde die erste Leiterin der Expedition, Dr. Elizabeth Weir, mit Naniten infiziert und dadurch beinahe getötet. Nach einigen Komplikationen bei der Zerstörung des Heimatplaneten starb Doktor Weir offiziell. Später tauchten noch andere Dr. Weirs auf, von denen unklar ist, ob sie das Original oder bloß ein Replikatoren-Abbild sind.
 
Athosianer
Die Athosianer stammen von dem Planeten Athos aus der Pegasusgalaxie. Die Antiker werden von ihnen als ihre Vorfahren geehrt, und viele Gebete und Lieder dieser Kultur sind in Antikersprache überliefert.
Das Volk der Athosianer ist seit der ersten Folge Teil der Serie. Die Atlantis Expedition erfährt bei den Athosianern das erste Mal von den Wraith und ihrer Art der Nahrungsaufnahme.
Als die Wraith während des ersten Zusammentreffens der Menschen von der Erde und der Athosianer ein Ausdünnen starten, fliehen die Athosianer unter Führung von Teyla Emmagan nach Atlantis.
Dort siedeln sie sich bald auf dem Festland an, um Probleme zu vermeiden, und um ihre Selbständigkeit zu wahren. Bald haben sie ihre Dörfer errichtet, und betreiben Ackerbau.
Nur Teyla Emmagan verbleibt auf Atlantis, und wird zu einem festen Mitglied des Teams um John Sheppard.
Als die Antiker, die Crew des lange verschollenen Kriegsschiff Tria, Atlantis wieder für sich beanspruchen, werden die Athosianer vom Festland vertrieben und auf einen Planeten mit Stargate umgesiedelt, der jetzt Neu-Athos heißt.
Von dort verschwindet Teylas Volk spurlos. Eine verzweifelte Suche beginnt an deren Ende Micheal steht. Er hatte die Athosianer zu Forschungszwecken verschleppt, und einige zu Mensch-Wraith-Hybriden gemacht. Die nicht verwandelten Athosianer werden vom Atlantis Team befreit, doch die schwangere Teyla wird von Micheal entführt. Das Atlantis-Team setzt alle Hebel in Bewegung, um Teyla und ihren ungeborenen Sohn zu retten.
 
Genii
Die Gesellschaft der Genii lebt auf zwei Ebenen: überirdisch geben sich die Genii als Bauern, mit einem Entwicklungsstand aus, der ungefähr dem Beginn des 19. Jahrhundert auf der Erde entspricht. Diese Bewohner an der Oberfläche geben sich handelsbereit und freundlich.
In Wahrheit lebt ein Großteil der Genii unter der Erde in riesigen Bunkerkomplexen um den Wraith zu entgehen. Sie besitzen in etwa den Technologiestand der Erde um 1960. Obwohl die Ursprünge der beiden Völker räumlich weit auseinander liegen, gibt es bemerkenswerte Ähnlichkeiten in der Technologie.
Die Genii verbringen den Großteil ihrer Zeit damit Waffen gegen die Wraith zu entwickeln, wobei die noch nicht ganz ausgereifte Atombombe den Höhepunkt widerspiegelt. Zu den Menschen der Erde verhalten sie sich generell feindlich, da es Komplikationen bei einer gemeinsamen Mission gab und die Genii Teyla Emmagan als Schuldige betrachteten.
Nach einem Staatsstreich in der jüngeren Geschichte der Genii ist nicht genau bekannt, inwiefern sich der Kriegsstatus verändert hat, wenn überhaupt.
 
Hoffaner
ie Bewohner des Planeten Hoff sind bereits eine älteres Rasse in der Pegasus Galaxie, die auch weiterhin versucht den Wraith Widerstand zu leisten. Ähnlich wie bei anderen Völkern, die unter der Herrschaft und den Raubzügen der Wraith leiden, ist auch über ihre Geschichte wenig bekannt, da immer wieder größere Teile der Bevölkerung ausgelöscht wurden. Ihre Vorfahren waren eher von Angst beherrscht, als Schritte gegen dieses Ausdünnen zu ergreifen.
Inzwischen haben die Wissenschaftler der Hoffaner einige Fortschritte in der Medizin, Biologie, sowie der Genetik erreichen können. Mit voller Elan entwickelten sie einen Impfstoff, der verhindern sollte, dass sich Wraith weiterhin an den behandelten Patienten nähren konnten. Allerdings bestand bei diesem Impfstoff eine Mortalitätsrate von 50 Prozent, so starben auch viele der Wissenschaftler bei Selbstversuchen. Die rechtlichen konnten jedoch überleben und bestätigten, dass sie nun gegen die Versuche eines Wraith, sich an ihnen zu nähren, immun waren. Die Hoffnung auf weitere Fortschritte blieb nicht aus.
Nach einem knappen Jahr schafften es die Hoffaner den Wirkstoff soweit zu verbessern, dass die Sterblichkeitsrate auf nur ein Drittel reduziert werden konnte. Dennoch, bevor sie den verbesserten Impfstoff noch testen konnten, kamen ihnen die Wraith auf die Schlichte. Die Folge war eine gewaltige Ausdünnung, sowie die Vernichtung aller anderen Bewohner, deren Lebensenergie die Wraith nicht aufnehmen konnte. Der Kontakt zu sämtlichen Handelspartnern brach so plötzlich ab und kein anderes Volk traute sich, da sie von den Forschungen Kenntnis hatten, jemals wieder auf den Planeten.
Ob Anhänger des Volkes überlebt haben, ist bisher unbekannt, aber es ist wahrscheinlich, dass zur Zeit des Angriffs einige Handelsleute der Hoffaner andere Planeten besucht hatten. Auch von ihnen hat man nichts mehr gehört. Doch unter der Gemeinschaft der Bewohner der Pegasusgalaxie geht das Gerücht um, dass sich einige vor den Wraith retten konnten und nun versteckt im Exil leben.
 
Sateder
Sateder sind ein friedlich lebendes Volk. Sie haben den technologischen Entwicklungsstand wie auf der Erde. Jedoch haben sie eine etwas anders aufgebaute Physiologie.
Sie können von den Wraith nicht „ausgesaugt“ werden. Dies war auch der Grund für die Wraith einen Angriff auf Sateda zu starten. Zunächst konnten sich die Sateder gegen einzelne Wraith Jäger behaupten, aber dann kamen die Wraith mit ihren Basisschiffen. Sie begannen Sateda aus dem Weltall zu bombardieren und töteten dabei so gut wie alle Bewohner. Allerdings konnten ungefair 500 Sateder diesen Angriff überleben, weil sie sich während des Angriffs in Schutzbunkern aufgehalten haben. Ein Paar der überlebenden Sateder wurden gefangen genommen und von den Wraith seitdem zum Zeitvertreib gejagt wurden.
 
Sekkari
Die Sekkari sind eine längst ausgestorbene Rasse. Die auf Silizium basierenden Lebensformen waren eine der am höchsten entwickelten Völker der Pegasus Galaxie, die bereits ihr Ende näher kommen sahen. Aus diesem Grund bemühten sie sich ihr Wissen und ihren Bauplan des Lebens weiterzugeben und bauten sogenannte Transportdrohnen, die seit mehr als 10 000 Jahren in der Galaxie unterwegs oder bereits auf Planeten gelandet sind. Dabei suchte das Volk knapp 50 Planeten aus, auf denen ihre Rasse mit Hilfe der Drohnen wieder aufleben könnte. Sie schufen sich einen Notfallplan und säten neues Leben auf bisher unbewohnten Planeten aus.
Dieser Plan enthielt weiterhin, dass das komplette Wissen der Sekkari heruntergeladen werden kann, sobald ihre neue Rasse die technischen Möglichkeiten sowie das Wissen und die Verantwortung damit umzugehen besitzen würden.
Allerdings landete keine einzige der Drohnen an ihrem geplanten Ziel, sondern teils in unbesiedelbaren Wüstenregionen, in den tiefen eines Ozeans oder sie verfehlten gar ganz den Planeten, auf dem sie landen sollten. Die Drohnen und deren künstliche Intelligenz schienen somit verloren zu sein, aber es besteht dennoch eine andere minimale Möglichkeit, sobald andere intelligente Lebensformen in die Nähe der Drohnen kommen, indem der Scann bestätigt, dass das Potential besteht, dass diese Lebensform ihnen helfen könnte, nimmt die Einheit selbständig Kontakt auf.
Das besondere an der Technologie ist jedoch, dass die Sekkari bereits dazu im Stande waren in fremde Gedanken einzudringen. Die künstliche Intelligenz verbindet sich sozusagen in diesem Fall mit einem dieser Lebensformen. Dabei versucht sie sich in einer bereits bekannten Form zu manifestieren und mit diesem erst einmal heimlich in Kontakt zu treten. Ist es bestätigt dass dieses Volk friedfertig ist und ebenso das Potential besitzt zu helfen, offenbart die Intelligenz das Problem und bittet um Hilfe.
Es ist allerdings unbekannt, ob dieser Notfallplan je aktiviert wurde.
 
Wraith
Die Wraith sind eine humanoid anmutende Rasse. Sie beherrscht seit dem Untergang der Antiker vor über 10 000 Jahren die Pegasusgalaxie. Sie sind schwer zu töten und extrem langlebig. Die Fähigkeit der Regeration, welche ihre lange Lebensspanne und ihre Robustheit zur Folge hat, ist abhängig von der Ernährung des Wraith. Hat er frisch "gefrühstückt" sind die Kräfte bei weitem fähiger, als irre er 2 Tage in der Wildnis herum. Ihre Bevorzugte Speise sind Menschen, wobei sie sich im Notfall aber auch von anderen Wraith ernähren können. Ihre Nahrung ist die Lebensenergie des Wesens, welches der Wraith als Opfer auserkoren hat. Wir ein Mensch ausgesaugt, altert er bis zum Tod. Dieser Effekt kann auch umgedreht werden und dem Menschen kann seine Energie wiedergegeben werden.
Vermutlich entstanden die Wraith aus einer Kreuzung von Mensch und Iratuskäfer, welcher in der Pegasusgalaxie beheimatet ist. Weiterhin scheint ihre gesamte Technologie auf organischem Material zu basieren. Diese Technologie wird aus, mit verschiedenen Erregern, infizierten Menschen gewonnen. Da die Population an Wraith außerordentlich groß ist, müssen sie vorsichtig mit ihrer Nahrung haushalten um nicht alle Menschen der Pegasusgalaxie auszulöschen. Somit versetzen sie sich in einen künstlichen, lang anhaltenden Winterschlaf und erwachen wenn, sich die menschliche Population wieder weitgehend erholt hat.
Ihre Gesellschaft ist Bienenstockartig angelegt: Oben befindet sich eine Königin, die den Stock (Basisschiff) befehligt. Danach folgen die Offiziere, welche die normalen Wraithkrieger anführen.
Ihre natürlichen Feinde sind die Antiker (Krieg um Atlantis), die Mensch (essen, das sich wehrt) und die Replikatoren der Pegasusgalaxie (welche von den Antikern erschaffen worden sind, um die Wraith zu bekämpfen).
 
Wraith-Menschenhybrid
Der erste Menschenhybrid der existierte ist Michael. Dr. Carson Beckett behandelte ihn mit dem Retrovirus, sodass er zunächst vollständig zu einem Menschen wurde. Durch die Filmung des Vorgangs kam er jedoch dahinter wer bzw. was er vorher war und broch die Behandlung ab, bevor diese die Verwandlung beendete. Er verwandelte sich teilweise zurück, sodas er beides war. Ein Mensch der sich Nähren konnte.
Micheal war selbst sehr effizient in dieser Forschung, dadurch schuf er sich seine eigene Wraih-Menschhybriden Armee. Er entführt später die schwangere Teyla, da sie das Wraith-Gen in sich trägt, um mit ihrem Kind seine Forschung zu beenden. In einer alternativen Zeitlinie gelingt ihm dies tatsächlich auch mit der Hilfe von Teyla’s Kind.